Avatar of Topcamping Redaktion Topcamping Redaktion - 23.03.2018 - CAMPING SCHLUGA, Gastbeiträge, Kärnten, Wellness, Wintercamping

Wintercamping in Kärnten

Skifahren am Nassfeld

Servus beisammen, hier grüßt Euch der Hubert Greindl (58) aus Neuzeug im schönen Oberösterreich und erzählt, was er gemeinsam mit seiner besseren Hälfte, Elfriede (55), beim Wintercamping in Kärnten erlebt hat. Zünftig ging's zu, einen Riesenspaß hat's g'macht und es war bestimmt nicht unser letztes Wintercamping in Kärnten.

Es heißt ja bekanntlich, bevor man sich ein Urteil bildet, sollte man genau hinsehen. Seit Kurzem wissen Elfriede und ich, dass dies auch für den Campingurlaub im Winter zutrifft. Denn ein Vorurteil im Hinblick auf die Reisezeit hätte uns um einen Riesenspaß gebracht. Aber zunächst von Anfang an. Mit unserem Wohnmobil düsen wir beide regelmäßig in den Campingurlaub. Wobei wir schon so manche schöne Urlaubserlebnisse aufzählen können. Allerdings waren wir bislang skeptisch, was einen Campingurlaub im Winter betraf. Da wir jedoch so gerne mit unserem Schnauferl unterwegs sind, wollten wir einfach nicht bis zum nächsten Sommerurlaub warten. Und für was gibt es schließlich das Internet? Also hieß es, ran an den PC und sich erst einmal schlau machen.

Eine Plattform führt zum Wintercamping in Kärnten

Da wir als Wohnmobilfans die Seite topcamping.at schon kannten, wagten wir gleich hier den Einstieg ins Thema und wurden nicht enttäuscht. Vielleicht sollte ich noch vorausschicken, dass wir uns auch beim Wohnmobilurlaub gerne verwöhnen lassen und Wellnessangebote zu schätzen wissen. Als wir dann die Bilder vom Schluga Camping Hermagor in Kärnten sahen und einen Blick auf den neuen AlpinSPA-Bereich werfen konnten, war die Sache eigentlich klar. Es sollte also zum Wellness Camping nach Kärnten gehen, nahe des Pressegger Sees und einem Skigebiet, das weit über die Grenzen Kärntens hinaus bekannt ist – das Nassfeld. Als Reisezeitraum legten wir den 13.1. bis zum 20.1.2018 fest. Also Wohnmobil eingeräumt, angeschnallt und schon ging's los.

Die Ankunft im 5-Sterne Schluga Camping Hermagor

Schluga Camping Hermagor im Winter

Wenn bei uns der Haussegen ein wenig schief hängt (was schließlich in jeder guten Ehe mal vorkommt), singe ich zur Versöhnung meinen Herzblatt immer ein paar Zeilen aus ihrem Lieblingssong von DJ Ötzi vor: „Ein Stern, der Deinen Namen trägt …“ Das erzielt dann (meistens) die gewünschte Wirkung. Auch beim Camping Schluga Hermagor treffen wir auf Sterne, allerdings sind es deren gleich 5 Stück. Schon kurz nach der Ankunft und einer herzlichen Begrüßung am Empfang stellen wir fest, dass diese Sterne verdient sind. Während uns die Schluga-Website bereits einen ersten Einblick über das Camp geliefert hat, werden wir jetzt „live“ vollkommen überzeugt.

Von wegen, dass hier, wie meist in anderen Campingplätzen üblich, im Winter auf „Sparflamme“ für den Gast geschaltet wird. Am Standplatz sind wir mit allen Annehmlichkeiten ausgestattet, die für einen komfortablen Campingurlaub notwendig sind. Und wenn uns danach ist, machen wir uns auf zum nahe gelegenen AlpinSPA. Das ist live ebenso noch viel beeindruckender als auf den Webseiten.

Mit dem Gratis Skibus auf ins Nassfeld

Nassfeld Sonnenskilauf

Nach einer geruhsamen Nacht in unserem Minihotel auf vier Rädern und einem kräftigen Frühstück, da hält uns nichts mehr. Das Wohnmobil darf am Platz stehen bleiben, wenn schon ein gratis Skibus bereitsteht, dann nutzen wir das Angebot selbstverständlich. Gemeinsam mit anderen Urlaubsgästen geht es froh gelaunt ins „nice surprise“ Skigebiet in Kärnten – inklusive Einkehrschwung nach Bella Italia. Denn am Nassfeld, wo österreichische Gemütlichkeit und italienische Gelassenheit verschmelzen, gehören Prosecco und Bruscette zum Après-Ski einfach mit dazu.

Falls ihr euch zu den Freeridern und Carvercracks zählt, dann solltet ihr der Trughöhe und dem Rudnigsattel Beachtung schenken. Unter anderem Vollspeed runterbrettern und auf abgesicherten Pisten den Skispeed messen ist hier angesagt. Wir sind indessen pure Genussfahrer und erfreuen uns an dem einzigartigen Flair mit komfortablen Liften, gut präparierten Pisten und ganz viel Sonne. Denn am Nassfeld lacht die Sonne im Schnitt 100 Stunden länger vom Himmel als nördlich der Alpen. Am Foto-Point der Matritsche könnt ihr eine tolle Panorama-Erinnerung mit nach Hause nehmen. Und falls euch der Hunger plagen sollte, zahlreiche Hütten laden zur Jausenpause ein mit z. B. Gailtaler Speck und Käse, Rasnici, Cevapcici, San-Daniele-Schinken und Wein aus Friaul.

Wellness und Kulinarik beim Wintercamping in Kärnten

Hallenbad Camping Schluga

Wellness Camping in Kärnten bedeutet beim Schluga, sich zunächst entspannt in der Sauna zurücklehnen und den Herrgott einen guten Mann sein lassen. Von der Finnischen Sauna geht’s nach einer Erfrischung in den Ruheraum mit Blick auf die karnischen Alpen. Falls ihr möchtet, könnt ihr auch der Salzgrotte und der kleinen aber feinen Teebar einen Besuch abstatten. Als Ausklang unserer Wellnesseinheiten stand dann immer ein Aufenthalt im großen Indoor Pool an – mit ebenfalls grandioser Aussicht. Für uns kein Wunder, dass Schluga Camping Hermagor mit seinen Annehmlichkeiten zu den Top 10 Campingplätzen gehört. Die Kulinarik steht dem in nichts nach. Eigentlich sind wir als Wohnmobilfans ja Selbstversorger, aber das Angebot in Schluga's Wirtshaus war einfach zu verführerisch. Ob Kärntner Kasnudeln, Hirschbraten aus Gailtaler Wäldern, Saftgulasch oder das Filet-Pfandl – uns lief immer schon vorher das Wasser im Mund zusammen. Und mit einer Nachspeise wie dem hausgemachten „Apfelstrudel mit Schlag“ wurde dem Ganzen dann immer noch die Krone aufgesetzt.

Als weiteres Highlight beim Wintercamping in Kärnten möchten wir auch das gute Verhältnis zu den anderen Gästen erwähnen. Im Winter trifft sich hier halt der harte Kern – allesamt richtig pfundige Camper, die aus ganzer Leidenschaft mit dem Wohnmobil unterwegs sind. Wir werden in Zukunft auf das Campingerlebnis im Winter beim Schluga in Hermagor nicht mehr verzichten. Viel Spaß und pfiat euch, sagen Hubert und seine bessere Hälfte, Elfriede.