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Topcamping Redaktion - 06.11.2017 - CAMPING BERAU, Gastbeiträge, Oberösterreich

Urlaub am Wolfgangsee im Top Camping Berau

Hallo Campingfans und Wanderlustige, heute will euch Marianne (61) erzählen, was sie gemeinsam mit ihrem Mann, Josef (65), beim 14-tägigen Top Camping Berau am Wolfgangsee alles erlebt hat … Zunächst ein paar Worte zu mir und meinem lieben Mann. Jetzt, da Josef im (Un-)Ruhestand ist, haben wir noch mehr Zeit, unserem Hobby nachzugehen. Denn wir beide sind uns einig – das Wohnmobil ist für uns erfunden worden. Für uns gibt es nichts Schöneres, als die sieben Sachen zu packen, um dann von Bamberg aus die Natur mit ihrer ganzen Schönheit zu erkunden. Da wir in Deutschland schon so ziemlich jedes schöne Fleckchen Erde besucht haben, galt es nun, das Nachbarland Österreich Schritt für Schritt zu entdecken. Im Internet waren wir auf das Portal topcamping.at und dort auf Top Camping Berau am Wolfgangsee gestoßen. Da wir beide sehr aktiv sind, war uns ein Basislager wichtig, von dem wir unsere kleinen Exkursionen planen konnten. Top Camping Berau erwies sich hier als optimal, da in direktem Umfeld zahlreiche abwechslungsreiche Wanderrouten und Attraktionen anzutreffen waren. So ging es im September für zwei Wochen zum Camping nach Salzburg direkt an den schönen Wolfgangsee.

Camping am Wolfgangsee – in einer traumhaft schönen Bucht

Bereits die Ankunft am Campingplatz am Wolfgangsee wird zum grandiosen Erlebnis. Zwar waren die Bilder im Internet schon sehr aussagekräftig, aber jetzt live vor Ort in der schönsten Bucht am Wolfgangsee – das übertrifft alle unsere Erwartungen. Nicht umsonst ist der Campingplatz am Wolfgangsee mit dem Prädiktat „Top Camping Austria“ ausgezeichnet. Wir blicken auf großzügig angelegte Stellplätze mit Seeblick, die mit Stromversorgung, Wasser, Kabel-TV und W-LAN (kostenlos) ausgestattet sind. Die sanitären Anlagen sind modernst eingerichtet, dabei sehr sauber und ordentlich. Wer möchte, kann sich in der Sauna oder im Massageraum entspannen – andere powern sich im Fitnessstudio aus. Wir ziehen es jedoch vor, unsere Fitnesseinheiten im Freien zu verbringen. Die erste Wandertour steht an.

Wanderung rund um den Wolfgangsee

Nachdem wir uns mit einem ausgiebigen Frühstück gestärkt haben, steht die erste Wandertour an. „Rund um den Wolfgangsee“ gehört eigentlich zum Pflichtprogramm für jeden Naturliebhaber, der in dieser Region die schönste Zeit des Jahres verbringt. Wie wir von den Betreibern des Campingplatzes erfahren, findet immer im Oktober der berühmte Seerundlauf mit über 3.000 Teilnehmern statt. Die Bestzeit für die Umrundung liegt bei ca. 1 ½ Stunden. Wir lassen es natürlich gemütlich angehen und planen in etwa 6 Stunden Zeit ein. Vom Basislager Camping Berau geht es in Richtung Nordwest nach St. Wolfgang. Dort werden wir auch gleich auf den Schafberg aufmerksam – der „Hausberg“ von St. Wolfgang. „Der steht als Nächstes auf dem Programm“, sagt mein Mann zu mir, als wir das imposante Felsmassiv passieren. Zwischen Ried und Fürberg erklimmen wir den Falkenstein (200 Höhenmeter), ansonsten geht es immer knapp am Seeufer entlang weiter in Richtung St. Gilgen. Dort können wir nicht widerstehen. „Komm, morgen wandern wir auf den Schafberg hinauf. Heute gönnen wir uns die Fahrt mit der Zwölferhornbahn“, meint Josef zu mir. Und ich stimme gerne zu. Als wir uns in die original belassenen Kabinen begeben, kommt echte Nostalgie auf. Zwischen Wolfgangsee und Fuschlsee schweben wir langsam empor und genießen die herrliche Aussicht – die auf der Aussichtsplattform oben am Gipfel noch übertroffen wird. Auch hier am Berg gibt es viele Wandermöglichkeiten, aber für heute geht es zurück in die Talstation und weiter entlang am schönen Wolfgangsee. Über Strobl erreichen wir wieder unseren Campingplatz am Wolfgangsee und lassen den Tag mit einer kräftigen Brotzeit ausklingen.

Der Schafberg ruft – und wir wandern los

Schafbergbahn, © Schafbergbahn

Nach unserer Wanderung rund um den Wolfgangsee, bei der wir lediglich 200 Höhenmeter zu überwinden hatten, sind wir nun richtig gespannt auf den Schafberg (1.783 m). Wir wählen als Ausgangspunkt für die Wanderung den Parkplatz an der Schafbergbahn-Talstation. Hierzu gleich ein Tipp von uns. Je nach Kondition habt ihr mehrere Möglichkeiten den grandiosen Ausblick vom Gipfel zu genießen. Ihr könnt den Hin- und Rückweg komplett zu Fuß bzw. mit der Zahnradbahn oder teilweise zu Fuß bis zur Schafbergalpe und dann weiter mit der Zahnradbahn bewältigen. Josef und ich finden es immer schön, wenn wir uns Schritt für Schritt dem Gipfel nähern, und wählen den Weg zu Fuß. Bergab wollen wir dann den Ausblick mit der Zahnradbahn genießen. Vom Parkplatz aus geht es der Beschilderung folgend rechts leicht bergauf, bis zu einer Gabelung. Dort wird es etwas steiler und wir erreichen nach einer halben Stunde die Jausenstation Aschinger. Die nächsten zwei Stunden geht es stetig bergauf jedoch ohne beschwerliche Hindernisse. Als wir die Schafbergalpe erreichen, machen wir eine kurze Jause und unterhalten uns mit einem anderen Ehepaar. Simone und Martin sind aus der Region und uns gleich sehr sympathisch. Gemeinsam geht es die restliche Stunde hinauf zum Gipfel. Josef und ich wundern uns, als wir auf dem Weg zum Gipfel auf ein Teilstück mit betonierten Stufen treffen. Doch Simone und Martin klären uns darüber auf, dass dies historische Gründe hat. Da Kaiser Franz Joseph I. auch in hohem Alter die Aussicht genießen wollte, sollten die Stufen seinen „Sesselträgern“ die Sache erleichtern. Als wir oben ankommen, können wir Seine Kaiserliche Hoheit verstehen – einfach herrlich. Rundherum glitzern die Seen des Salzkammergutes und unsere Blicke reichen von den Alpen im Süden bis zum Böhmerwald im Norden. Etwas später verabschieden wir uns von unserer Urlaubsbekanntschaft und steigen in die Schafbergbahn. Die steilste Zahnradbahn Österreichs, die seit 1893 ihren Dienst tut, bringt uns in 35 Minuten hinunter zur Talstation. Auf dem Weg dorthin lassen wir nicht nur die Landschaft, sondern auch unsere bisherigen Eindrücke an uns vorüberziehen.

Aufenthalt im Top Camping Berau

Nach zwei beeindruckenden Wandererfahrungen lassen wir nun beim Camping am Wolfgangsee die Seele baumeln. Durch den Ruhetag schöpfen wir Kraft für neue Exkursionen. Und Möglichkeiten sich verwöhnen zu lassen, gibt es viele. Da wäre zunächst einmal das kulinarische Angebot. Da wir uns als passionierte Camper gerne selbst verpflegen, stehen uns eine Bäckerei sowie ein Kaufladen mit frischen Produkten aus der Region zur Verfügung. Doch was duftet da so lecker aus dem Eventlokal „Hias“? Na, bei dieser leckeren Pizza macht unsere Küche gerne mal Pause. Auch die „Schmankerl Stubn“ und das „Franzl“, die mit regionalen Köstlichkeiten wie Flammkuchen und Brettlbroten aufwarten, werden von uns immer mal wieder besucht. Tipp von uns: Das Cordon bleu mit Beilagen nach Wahl oder die berühmten „Kasspatzen“ solltet ihr unbedingt mal probieren. Verwöhnen, das lassen wir uns zudem gerne bei einer ausgiebigen Wellnessmassage und beim Ausspannen auf der Liegewiese direkt am Wolfgangsee.

Auf zur Bleckwand und nach Salzburg

Bleckwand Gipfel, © WTG

Der Wechsel zwischen Entspannung und sportlicher Aktivität tut unseren Körpern sehr gut. Unter anderem haben wir bei unserem Wellness-Wander-Urlaub noch das Bleckwandl besucht. Für die in etwa 3-stündige Tour startet ihr in Strobel und habt bis zum Gipfel der Bleckwand 5,1 km Strecke und 974 Höhenmeter hinter euch gebracht (Höchster Punkt: 1.541 m). Oberhalb des Gasthauses Mahdhäusl beginnt der Steig (Nr. 877). Wir folgen diesem und zweigen bei Markierung Nr. 34 nach rechts ab. Weiter geht’s über die Markierung Nr. 876 bis zur Bleckwandhütte auf 1.329 m. Es folgen der Gipfelrücken und das „Ofenloch“ mit grandiosem Durchblick, bis wir den Gipfel der hohen Bleckwand erreichen. Auch hier oben lässt sich der Ausblick nur schwer beschreiben. Ihr solltet es selbst erleben. Neben unseren Wanderungen wollen wir euch den Abstecher ins nur wenige Kilometer entfernte Salzburg nicht verschweigen. Da an diesem Tag Regenwetter angesagt ist, bietet sich ein Besuch im „Haus der Natur“ an. Im Übrigen auch ein toller Tipp für Familien mit Kindern, denn dieses Museum ist wirklich ein Abenteuer. Von urzeitlichen Sauriern, seltenen Reptilien, sagenhaften Kristallschätzen aus dem Erdinneren bis zu den Sternstunden der Raumfahrt – hier entdecken wir Mensch und Natur von der spannendsten Seite. Und nicht nur bei Kindern dürfte ein Besuch im „Hangar 7“ für große Augen sorgen. So etwas haben Josef und ich auch noch nicht gesehen. Nahe des Salzburger Flughafens hat der Architekt, Volkmar Burgstaller, aus 1.200 Tonnen Stahl und 380 Tonnen Spezialglas eine Art riesige Tragfläche geschaffen. Im „Flügel“ tummeln sich allerlei historische und aktuelle Exponate: Flugzeuge, Helikopter, Motorräder, Formel-1-Boliden, etc. Zwei zylindrische Türme erheben sich neben dem Himmelsgewölbe aus Glas. Sie bieten der Gastronomie Platz und uns ein köstliches Mittagessen. Ich hoffe, es ist mir gelungen, euch einen kleinen Einblick in unser 14-tägiges Salzkammergut-Abenteuer zu gewähren. Camping Berau, direkt an der Bucht am schönen Wolfgangsee gelegen, hat sich als optimale Basis für unseren Aufenthalt erwiesen. Ihr könnt auf dem Campingplatz in Berau viel erleben und habt es nie weit zu den umliegenden Wanderrouten und Attraktionen. Viel Spaß bei eurem Camping am Wolfgangsee wünschen Marianne und Josef.